Aus der aktuellen Fachgruppenarbeit

Landesdelegiertenversammlung der Fachgruppe in Verden

Aus den Diskussionen der JDV

Thema Schulgesetz:

Alle Beteiligten der Jahresdelegiertenversammlung der Fachgruppe Gymnasien sprachen sich für einen sachlichen, aber auch ehrlichen Umgang mit dem Thema aus. Einig waren wir uns, dass wir der Panikmache der Schulleitungen, die dadurch Druck auf die Kollegien ausüben, entgegentreten werden.

Unser Wahrnehmungsfokus sollte auf den Stärken gymnasialer Pädagogik liegen. Hier sollten wir das (pädagogische) Selbstbewusstsein der Kollegien stärken und damit auch Kooperationswege mit anderen Schulformen öffnen, ohne die Furcht, die Schulform dadurch „in Gefahr“ zu bringen oder gar „aufzugeben“. 

Thema „Klassenfahrten“ (eigentlich: Arbeitszeit und Unterrichtsverpflichtung)

Mit der „Verlagerung der Arbeitszeit“ von vor- und nachgelagerten Tätigkeiten hin zur erhöhten Unterrichtsverpflichtung zwang uns die Ministerin dazu, sonstige, freiwillige Tätigkeiten einzustellen. Von einem „Klassenfahrt-Boykott“ kann also keine Rede sein, allenfalls von einer „Klassenfahrts-Verhinderung“ durch die Ministerin. Ein Angebot, den Klassenfahrtserlass zu verändern, hat mit der eigentlichen Problematik nichts zu tun. (Auch wenn eine Überarbeitung des „bestehenden“ Erlasses dringend notwendig ist.) Die Mitglieder der Fachgruppe werden weiterhin an ihren Schulen bestehende Protestformen unterstützen. Die Teilnahme an der Arbeitszeitstudie wird als sehr wirkungsvolles Mittel eingeschätzt, die Diskussion weiter in der Öffentlichkeit zu halten und die Regierung zu einer faktenorientierten Diskussion zu zwingen.

 

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